Alltagsarchitekturen in Reihe – Serie als städtisches Gestaltungsprinzip

Mit freistehenden Einzelhäusern Städte zu bauen ist ein flächenintensives Unterfangen. Mit der Option Reihenhaus kann eine effektivere Ausnutzung von begrenzt zur Verfügung stehendem Bauland in attraktiven Lagen gelingen.
Neben den Kosten des Baugrunds für die erforderlichen schmalen Parzellen können in der Reihe auch die Erschließung und der Unterhalt anteilig reduziert werden. Durch die Gemeinsamkeit ergibt sich im Vergleich zum freistehenden Einzelhaus ein günstigeres Außenflächen/Volumen Verhältnis. Mit der kompakten Bauform, können einfacher hohe energetische Standards erreicht werden. Selbst bei der Instandsetzung ließen sich Einsparungen erzielen, würden die Eigentümergemeinschaften dem Gedanken der Serie mehr Beachtung schenken als ihrem Drang zur Individualität. Die Effizienz wirkt sich bis in die Planung aus und außerdem bedeutet weniger Rasenmähen mehr Freizeit. Trotz aller vorgenannten Vorteile, erreicht noch nicht einmal das Reihenendhaus die Popularität eines freistehenden Einfamilienhauses.
Der Focus des Semesters liegt auf der Ausarbeitung dieser oft verkannten Vorzüge der Reihung. Das Niveau der zeitlosen Attraktivität des Modells Typ222 wollen wir in der baukonstruktiven Durcharbeitung erreichen. Es kann ein Modernisierungs- oder Neubaukonzept mit den heutigen Anforderungen entwickelt werden.
AUFGABE >>>
Bestandsaufnahme und Analyse des Typ222, Festlegung der Maße, Maßkoordination, Höhen, Vorentwurf, Raumprogramm/Zonierung, Stadtplan/Lageplan/Reihung, Erstellen von Bestandsplänen, Recherche Reihenhaus, Zusammenstellen planungsrelevanter Vorgaben, Entwicklung bauteilbezogener Aufbauten/Schichtenfolgen unter Beachtung der baurechtlichen Anforderungen, Festlegen der Ziele und Entwicklung ökonomisch und ökologisch sinnvoller baukonstruktiver Vorzugslösungen, konstruktive Fügung der im Detail entwickelten Kriterien im einem Entwurf.

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung im Lernportal myBTU erfoderlich.

Download Aufgabenstellung: btb4_Aufgabe_s13

G. Prof Josef Herz, 18.04.2013

Faller B 222

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